Brauchbarkeitsprüfung 2018

Als Veranstalter von Brauchbarkeitsprüfungen nach den Richtlinien der Landesjägerschaft Niedersachsen blickt die Jägerschaft Stade auch in diesem Jahr wieder auf ein erfolgreiches Ausbildungs- und Prüfungsjahr zurück. Traditionell führt die Jägerschaft Stade als Veranstalter der BrP diese im Ausbildungs- und Prüfungsverbund mit dem Jagdgebrauchshundverein Stade durch.

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Anlässlich der Herbstzuchtprüfungen des JGV Stade und der damit einhergehenden Überprüfungen der Zusatzfächer zur HZP konnte Dr. Martin Wenzel, Vorsitzender der Jägerschaft Stade, insgesamt 19 Gespannen – und anlässlich der i.V.m. der VGP/ VPS des Vereins durchgeführten Gesamt-Brauchbarkeitsprüfung weiteren 6 Hundeführer/ – innen die begehrte Brauchbarkeitsbescheinigung im Auftrag der Landesjägerschaft Niedersachsen überreichen.

Darüber hinaus wurde auch in diesem Jahr wieder von der Jägerschaft eine Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde ausgeschrieben und durchgeführt. In diesem Jahr erschienen insgesamt fünf Hundeführer/ -innen zu dieser komplexen Prüfung, von denen schließlich drei auf der mindestens 1.000 Meter langen Übernachtfährte zum Stück finden konnten.

Allen Absolventen der Brauchbarkeitsprüfungen gab Dr. Wenzel mit auf den Weg, die Fähigkeiten ihrer in den meisten Fällen noch sehr jungen Hunde nicht zu überschätzen. Dr. Wenzel betonte, dass es nun darauf an käme, den Hunden in der jagdlichen Praxis jede Möglichkeit der Einarbeitung und Bewährung einzuräumen und ihre auf diese Weise im Jagdgebrauch gefestigten Fähigkeiten nicht in der jagdarmen Zeit zu vernachlässigen. Wer hier Defizite erkenne, sei auch als Führer von bereits erfolgreich geprüften Hunden auf den Lehrgängen des Jagdgebrauchshundverein Stade gut aufgehoben.

Die Ausbildung und Prüfung vielseitiger Jagdgebrauchshunden habe in der Jägerschaft eine lange Tradition, betonte ihr Vorsitzender. An sechs Ausbildungsorten habe sich allein der JGV Stade im Zeitraum Februar bis Oktober diesen Jahres wieder darum bemüht, den insgesamt über sechzig Lehrgangsteilnehmern unterschiedlicher Interessengruppen das erforderliche Rüstzeug für die erfolgreiche Ausbildung, Prüfung und Führung ihrer Hunde zu vermitteln.

Dr. Wenzel dankte dem Vorsitzenden wie auch den Ausbildern des Vereins sowohl für die Durchführung dieser fundamentierten Anleitung als auch für ihr hohes, persönliches Engagement. Zugleich sprach er den Verbandsrichtern, die in der zurückliegenden Saison die Prüfungen beider Vereine sowohl fachlich als auch menschlich in beispielgebender Weise unterstützt haben, seine Anerkennung aus.

Dr. Wenzel betonte, dass zur erfolgreichen Ausbildung und Prüfung vielseitiger Jagdgebrauchshunde das Vorhandensein dazu geeigneter, gut besetzter Niederwildreviere, deckungsreicher Wasserflächen und ausgedehnter Waldgebiete unverzichtbar sei.
In diesem Zusammenhang sprach er den Revierinhabern und deren Helfern, die fortgesetzt engagiert die Anliegen des Jagdgebrauchshundewesens im Landkreis Stade fördern und unterstützen, wie auch dem Leiter und den Revierbeamten des Niedersächsischen Forstamtes Harsefeld, seinen besonderen Dank aus.

Burghard Fischer