Hegeringleiter
Birgit Dammann-Tamke
Tel.: 04164–811655
Stellv. Hegeringleiter
Herbert Schmetjen
Tel.: O4149-8432

Hegeringsgröße: 7.285 Hektar
Mitglieder: 146

Reviere: Insgesamt 15 Reviere (inkl. Eigenjagden) zugehörend zu den Ort- schaften Apse, Bargstedt, Brest, Deinste, Ohrensen, Reith und Wedel.

Naturräumlich befindet sich das Gebiet des Hegerings Ohrensen auf der Stader Geest im Nordwestdeutschem Tiefland. Eine trockene, sandige Land- schaft, die stark landwirtschaftlich geprägt ist. In den Niederungen der Schwinge und Aue befinden sich ehemals ausgedehnte Hoch- und Nieder- moore. Der Hegering ist gleichermaßen reich an Grünland- wie an Acker- nutzung, nur wenige Wälder durchziehen das Gebiet.

Die Wälder sind gekennzeichnet durch die Nachkriegszeiten mit Übernutzung und anschließender Wiederaufforstung der Flächen mit Nadelbaumarten wie Kiefer, Fichte und Douglasie. Aufgrund der heutigen Waldbaukonzepte finden zunehmend Laubbaumarten wie die Eiche oder Buche wieder einen Platz in den Wäldern.

In dieser flachen, manchmal kargen Landschaft ist das Niederwild Zuhause.
Ob Hase, Reh, Fasan, Rebhuhn oder Dachs – sie alle finden hier ideale Lebensbedingungen. Aufmerksame Besucher der Reviere könnten sogar den Eisvogel oder den Uhu sichten.
Aber nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt liegt den Jägern des Hegerings Ohrensen am Herzen. Sie engagieren sich auch im Bereich der Natur- und Umweltbildung, sind Teilnehmer in einem Gemeinschaftsprojekt des Land- kreises, der Polizei und der Straßenmeisterei zur Verhinderung von Wildun- fällen und tauschen ihre Erfahrungen gerne auf einem monatlichen Klönabend aus. Ganz besonders stolz sind die Hegeringmitglieder darauf, dass der der- zeitige Präsident der Landesjägerschaft, Herr Helmut Dammann-Tamke, in Ohrensen beheimatet ist.
Ebenfalls in Ohrensen befindet sich der Schießstand der Kreisjägerschaft. Der dazugehörige Schafsstall wird auch gerne für gesellige Runden oder Sitzungen genutzt.