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Jagd Wild Natur

Jägerschaft Stade

Version 2.1

27. Juni 2009

Hegering Kutenholz

 

Hegeringleiter:  Henrik Schomaker,    Tel.:  O4762 / 184667

 

Stellv. Hegeringleiter:  Harald Wehrs, Tel.:  O4149 / 277197

 

Die Historie der Hegeringleiter seit dem Jahr 1968 können Sie hier aufrufen.

 

Im Hegering Kutenholz sind 141 Mitglieder organisiert.


25 Jagdbezirke teilen sich in 8 Gemeinschaftsjagden und 17 Eigenjagd- bezirken auf einer Fläche von 9957 ha auf.
Diese gehören zu den Ortschaften Kutenholz, Essel, Hemelingbostel, Fredenbeck, Schwinge, Mulsum und Hagenah. 

Der Hegering Kutenholz liegt auf der südlichen Stader Geest. Von den früheren Wäldern und Hochmooren im Hegering Kutenholz ist ein Teil erhalten, während der Rest als landwirtschaftliche Nutzfläche intensiv genutzt wird.
Die meisten Reviere sind reine Niederwildreviere mit vereinzeltem Damwild- vorkommen. In den letzten Jahren kommt auch hier das Schwarzwild immer häufiger vor und entwickelt sich mehr und mehr zum Standwild.  

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Henrik Schomaker

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Harald Wehrs

Termine

03.02.2018 Abschlussessen Fuchsjagdwoche Hohenmoor
18.05.2018 Lernort Natur Grundschulen Fredenbeck

Besuch beim Vergleichsschiessen des HR Oldendorf in Bossel
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Am 26.08.2017 fand das diesjährige Hegeringvergleichsschießen vom Hegering Oldendorf auf dem Schießstand in Bossel statt.

 

Bei bestem Wetter und guter Bewirtung konnte man sein Können auf dem Trapstand unter Beweis stellen.

 

Seit vielen Jahren nimmt der Hegering Kutenholz mit einer Mann- schaft an diesem Schießen teil.

Dieses Jahr konnten wir zwei Mannschaften stellen. Eine Mannschaft aus den älteren Jägern und eine Jungjägermannschaft, welches mich besonders gefreut hat.

Bester Schütze von unserem Hegering war Thorsten Freudenberg, der 10 von 10 Tauben traf.
Vielen Dank vom Hegering Kutenholz für die gute Organisation.

(Bericht und Fotos: Henrik Schomaker)

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Hegeringsommerfest 2017 in Schwinge

Am Freitag, dem 7. Juli 2017, fand in diesem Jahr das Grillfest des Hegerings Kutenholz in Schwinge statt.
Hierfür wurden auf einer gemähten Wiese Zelte und alles rund um das Fest mit Blick ins Schwingtal aufgebaut.
Geladen waren die Hegeringmitglieder und deren Lebensgefährten oder auch Freunde der Jagd. Ebenfalls haben die Schwinger Jäger Ihre Jagdgenossen mit eingeladen. Somit folgten ca. 100 Personen der Einladung und nahmen an der Veranstaltung teil.
Bei bestem Sommerwetter eröffnete der stellv. Hegeringleiter Harald Wehrs durch eine Ansprache das Fest.
Die Jagdhornbläser spielten anschließend für die anwesenden Personen ein paar Stücke und riefen dann per Jagdhorn zum Essen auf.
Zum Essen gab es Gegrilltes und frische Salate, welche in Form eines Buffets bereitgestellt wurden.
Beim Essen und auch in den folgenden Stunden konnte über die Jagd und allgemeine Gesprächsthemen gefachsimpelt werden. Hier trifft man auch mal Personen, welche man sonst selten sieht.
Das Hegeringgrillen hat im Hegering Kutenholz schon Tradition und findet in jedem Jahr in einem anderen Ort des Hegerings statt. 
Wir danken den Schwinger-Jägern für die Organisation und Durchführung unseres Hegeringsommerfestes 2017 und für den tollen Abend, den wir gemeinsam verleben durften und der wieder einmal zur Bereicherung unserer Gemeinschaft beigetragen hat.

Lernort Natur 2017 in Fredenbeck
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Erklärung Altersbestimmung bei Bäumen (Foto: Beneke, Tageblatt)

Rund 110 Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Mulsum/ Kutenholz und Fredenbeck besuchten am Freitag den 02.06.2017 den Lehrpfad des Hegering Kutenholzes, den 14 Waidmänner rund um die Fredenbecker Wassermühle und den Mühlenteich aufgebaut hatten.
 
Für die Mädchen und Jungen gab es in der Natur viel zu entdecken. Hierzu trug vor allem das Lernort Naturmobil bei, in dem viele Präparate, Dinge aus der Natur und von den heimischen Tieren sind.

Hegeringleiter Henrik Schomaker und die Bläser begrüßten um kurz nach 8:15 Uhr die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften an der Fredenbecker Mühle.
Sechs Stationen hatten die Jäger im Wald, auf der grünen Wiese und am Ufer des Mühlenteiches aufgebaut.
Hier lernten die jungen Besucher, die am Vormittag die Schulbank mit einem Ausflug in die Landschaft tauschten, zum Beispiel etwas über Wasserwild, Schalenwild (Rehe, Schweine und Damwild), Greifvögel, große und kleine Raubtiere, den Wald und seine Bäume sowie das Leben von Bienenvölkern.

An jeder Station können sich die Schülerinnen und Schüler ca. 10-15 Minuten über das jeweilige Themengebiet informieren.
Jagdhornbläser spielten verschiedene Jagdsignale auf. Die Kinder erfreuten sich auch an dem Versuch, das Jagdhorn zu blasen.
Aber was bei den Kindern am Besten ankommt,  ist der Jagdhund.
Viele Jäger hatten ihren brauchbaren Jagdhund mit den die Kinder umzingelten und ihn streicheln wollten.
Nach dem Rundgang durch den Wald und über die Wiesen konnten die Kinder verlorengegangene Kraft schnell wieder mit Joghurt, Äpfel aus dem alten Land und Getränken auftanken.

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Treffpunkt der Klassen zur Stärkung

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Lernortnaturhelferinnen- und Helfer

Hegeringversammlung fand mit Wahlen und Trophäenschau im Landhaus Hagenah statt
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Heinbockel - Unter einer Beteiligung von fünfzig Jägerinnen und Jägern fand dieses Jahr am 15.03.2017 unsere  Hege- ringversammlung mit Trophäenschau im Landhaus Hagenah statt.

Die Versammlung wurde pünktlich um 19:30 Uhr durch die Begrüß- ung der anwesenden Hegeringmitglieder vom Hegeringleiter Henrik Schomaker eröffnet.

Nach der Begrüßung fand ein gemeinsames Essen statt.
Wohl gestärkt ging es mit dem Streckenbericht und allgemeine Themen zur Jagd weiter.

In diesem Jahr fanden auch die Wahlen zum Hegeringleiter und zum stellvertretenen Hegeringleiter statt.

Henrik Schomaker und Harald Wehrs standen zur Wiederwahl zur Verfügung und wurden einstimmig von der Versammlung wieder- gewählt.

Um 21:50 Uhr wurde die Versammlung geschlossen.

Tradidionelle Fuchsjagdwoche im Januar 2017 durchgeführt

Hegering Kutenholz, Fuchswoche 2017

Es ist nachgewiesen, dass Prädation die Überlebensrate, den Brut- erfolg und letztlich die Rebhuhndichten beeinflusst.
Untersuchungen an bodenbrütenden Vögeln zeigen, dass mit 88% fast alle Nestverluste nachts stattfinden, also den nachtaktiven Säugetieren (vor allem dem Fuchs) zuzuschreiben sind.
Verluste durch Greifvögel können lokal eine wichtige Rolle spielen.
In der Regel fallen aber die Verluste durch Greifvögel erheblich niedriger aus als die durch Füchse.
Um zusätzlich zu den Pflanzaktionen und Blühstreifen der einzelnen Reviere positiven Einfluss auf die Artenvielfalt zu nehmen, hatte sich der Hegering Kutenholz, bestehend aus den Ortschaften Kutenholz, Mulsum, Essel, Schwinge und Hagenah wieder dazu entschlossen, während der Ranzzeit und dem Vollmond eine Fuchsjagdwoche durchzuführen. Der Fuchs wurde durch Ansitzjagd, Fallenjagd und durch revierübergreifenden Anrührjagden bejagt.
Erlegt wurden in sieben Tagen insgesamt: 13 Füchse, 1 Marderhund, 1 Steinmarder, 4 Iltisse, 1 Hermelin
Ein Streckenvergleich der Fuchsjagdwochen in den zurückliegenden Jahren kann der hier eingefügten Tabelle entnommen werden. 

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 Das Lernort-Natur-Mobil war zu Gast Beim Regenbogen Kindergarten in Kutenholz

Kutenholz, Juni 2015 - Langjähriger Tradition folgend veranstaltete der Kutenholzer Regenbogen Kindergarten auch in diesem Jahr wieder mit rund 40 Kindern im Juni eine Waldkindergartenwoche in “Böhn’s Hestern”.
Dazu war am Dienstag, dem 09. Juni 2015, erstmals  das “Lernort-Natur-Mobil” der Jägerschaft Stade e.V. eingeladen worden.
Rechtzeitig und zusammen mit ortsansässigen Jägern hatte Dr. Peter Schneider, Naturpädagoge und Obmann der Jägerschaft Stade für den Lernort Natur, sein buntes Lernort-Natur-Mobil vor Ort aufgestellt und all seine Schätze weitläufig über rund zehn Stationen im lichten Buchen- und Eichenaltholz um “Böhn’s Hestern” verteilt.
Nach der Begrüßung der Kinder wurden zwei Gruppen gebildet, die jeweils unter Führung eines Jägers und der ihnen vertrauten Kinder- gärtnerinnen von Station zu Station durch den Wald gingen.
Hier gab es viel zu sehen! Neben Plakaten von Hoch- und Niederwild waren deren Präparationen im Wald aufgestellt worden.
Die Kleinen hatten Gelegenheit, die weichen Felle oder das Federkleid der Tiere vorsichtig zu streicheln, Abwurfstangen zu berühren, Tierspuren kennenzulernen oder Vogelnester ganz aus der Nähe zu betrachten.
An einer anderen Station konnten die Kinder dann mittels Stempelsätzen Abbildungen von Blättern oder Tierspuren auf ausgelegtem Papier anfertigen.
Danach wurden die zu den Abbildungen der Blättern passenden Bäume im Wald gesucht. Die gestempelten Fußspuren der Tiere konnten schließlich mit deren Abbildungen auf den Plakaten oder an den aufgestellten Präparationen selbst verglichen werden.
An der letzten Station vor dem Frühstück konnten Fellpräparationen den aus Sperrholz gefertigten, kleinen Tier-Silhouetten zugeordnet werden.
Nach dem Frühstück sorgten ein Wald-Memory und das Forschen mittels der Lupendose für die erforderliche Bewegung.
Unschlagbare Attraktion des Vormittags war allerdings “Baika”. Geduldig ließ sich die neunjährige Deutsch-Langhaar-Hündin immer wieder streicheln und von den Kindern durch den Wald führen. Als sie dann schließlich eine von den Kindern selbst gelegte Apportel-Schleppe zügig annahm und kurz danach stolz mit dem Apportel zu ihrem Herren zurückkehrte, war die Begeisterung der Kleinen nicht mehr zu übertreffen.
Am Ende des erlebnisreichen Vormittags bedankten sich die Kinder bei den Jägern mit netten Liedern und einer kleinen Tanzvorführung.

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Die grüne Natur ist das Klassenzimmer.
Jäger des Hegerings Kutenholz erklären 150 Kindern das Zusammenspiel von Fauna und Flora.

Der Bericht und das Foto von Hans-Lothar Kordländer erschienen am 26. Mai 2015 im Stader Tageblatt. Die Übernahme der Bericht- erstattung auf unsere Seiten erfolgte mit freundlicher Genehmigung durch den Verfasser und durch den Verlag vom 01.06.2015.

FREDENBECK. Die Natur war kürzlich das Klassenzimmer für 150 Mädchen und Jungen der Grundschulen Fredenbeck und Kutenholz/ Mulsum.
In verschiedenen Gruppen wanderten die Kinder einmal um den Fredenbecker Mühlen- teich herum und informierten sich an sieben Ständen über Fauna und Flora.
Dieses gemeinsame Projekt von Grundschulen und Weidmännern des Hegeringes Kutenholz gibt es bereits seit über 25 Jahren.
Am ersten Stand lernten die Kinder unter anderem den Unterschied zwischen Schwimm- und Tauchenten kennen.
Ein Jäger erklärt: „Die Schwimmenten fressen die Algen auf dem Wasser und die Tauchenten unter der Wasseroberfläche .“
Außerdem bemerken die Kinder, dass die Weibchen in ihrer Gefiederfarbe deutlich zurückhaltender sind als die Erpel, die mit einem bunten Federkleid auffallen.
Die Mädchen und Jungen erfahren von den Jägern, dass die Entendamen durch ihr Gefieder beim Brüten auf dem Nest ihren Feinden nicht so schnell auffallen, da sie der natürlichen Umgebung angepasst sind. So leben sie sicherer.
Doch nicht nur Enten, sondern das gesamte Niederwild, Dam- und Schwarzwild, Raubtiere, die wichtige Arbeit bei der Bestäubung von Blüten durch die Bienen, die wichtigsten Körner von Getreidesorten und vieles andere mehr lernten die Schüler- innen und Schüler auf ihrem Kurs durch die malerische Natur kennen.
Alle gaben sich interessiert und stellten fleißig Fragen.
Emma und Benet (beide zehn Jahre alt) aus der vierten Klasse in Mulsum kamen einem präparierten Fuchs ganz nahe, so dass sie ihn hätten streicheln können.
Svantje und Niklas von der Fredenbecker Grundschule ließen an einem Baum große Raubvögel über sich hinweg fliegen.
Es sei schon ein tolles Erlebnis, wilden Tieren, auch wenn sie ausgestopft sind, so nahe zu kommen, sagten die Kinder.
Der „Lernort Natur“, der längst bundesweit Furore gemacht hat, wurde 1988 von dem heutigen Ehrenkreisjägermeister Hermann Vollmers und von dem ehemaligen Freden- becker Rektor der Grundschule, Dieter Holstein, bei der Fredenbecker Mühle ins Leben gerufen. Tausende motivierte Kinder waren inzwischen dabei. (kor)

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Dezember 2014/ Januar 2015: Fuchsjagdtage erfolgreich durchgeführt!
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Hegering Kutenholz, am 10. Januar 2015

In der Zeit vom 29. Dezember 2014 bis zum 10. Januar 2015 wurde gemeinschaftlich und revier- übergreifend im Hegering Kutenholz auf den Fuchs gejagd.
Unter Beteiligung der Ortschaften Kutenholz, Mulsum, Schwinge, Fredenbeck, Essel und Hagenah wurde verstärkt Ansitz, Fuchstreiben und die Baujagd betrieben.
Aufgrund der vielen Regentage war das Licht beim Mondansitz nicht optimal. Schnee hätte sicherlich zu einer höheren Strecke beigetragen. Wie festgestellt wurde, hat auch in diesem Jahr wieder die Baujagd mit Erdhunden einen ganz wesentlichen Beitrag zur Gesamtstrecke geleistet.
Unser besonderer Dank gilt Jürgen Wrobel, Hermann Mügge, Klaus Tomforde und Steffen Wulff, die mit ihren erfahrenen Bauhunden während der Tage den Revieren zur Verfügung standen.
Angehörige des Hegerings trafen sich am Samstag, dem 10. Januar 2015, zu einem gemeinsamen Strecke legen und zum Essen mit anschließendem, geselligen Zusammensein im Hohenmoor bei Mulsum.
Nach diesen gemeinschaftlichen Fuchsjagdtagen lagen 14 Füchse auf der Strecke, welche sich wie folgt nach Jagdart zusammenstellt:
Baujagd: 8 Füchse, Ansitz: 4 Füchse, Treiben: 2 Füchse. Hinzu kommen noch 3 Marder.
Der Hegeringleiter bedankte sich bei den Revieren Hagenah und Schwinge für die gute Organisation und bei allen aktiven Jägern, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben.
Alle Anwesenden waren sich einig, mit diesem Ergebnis einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt in der Natur geleistet zu haben.
Auch im neuen Jagdjahr wird vom Hegering wieder eine Fuchsjagdwoche geplant.

Auch Peter Heinsohn, Vorsitzender der Jägerschaft Stade, war zu den Fuchsjagdwochen Gast im Hegering Kutenholz. Bei der Baujagd im Revier Kutenholz (1) erlegte er diesen kapitalen Fuchsrüden von knapp 9 Kg Gewicht. Waidmannsheil!

Oktober 2014: Abnormer Damhirsch im Revier Mulsum gefallen.
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Am Sonntagmorgen den 19.10. 2014 um ca. 7:30 Uhr konnte dieser abnorme Damhirsch durch Alexander Bösch im Revier Mulsum gestreckt werden.
Der Hirsch hatte eine verheilte Verletzung am linken Hinterlauf und war stark abgekommen.

Viel Waidmannsheil dem Erleger.

Waschbär und Marderhund im Revier Kutenholz II erlegt.
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Während eines Abendansitzes am 20. September 2014 beobachtete Heiko Schümann, Kutenholz, eine Waschbärfähe mit zwei Jungtieren in der Gemark- ung Kutenholz zwischen den Ortschaften Sadersdorf und Baaste.
Nachdem sich die Tiere seinem Ansitzplatz genähert hatten, konnte Heiko schließlich gegen 19:00 Uhr ein weibliches Jungtier erlegen.
 

Am 12. Oktober 2014 erlegte ebenfalls Heiko Schümann als Vorstehschütze bei der Maisernte im Revier Kutenholz einen Marderhund.

Weder Waschbär noch Marderhund waren je zuvor in Kutenholz beobachtet oder erlegt worden.
Die Kutenholzer Jäger gehen davon aus, dass es sich bei diesen Gästen nicht um Einzelexemplare gehandelt haben wird.

Dem Erleger gilt unser herzliches Waidmannsheil.

Wir waren mit den Grundschulklassen am Mühlenteich.
Lernort Natur am 25. Juni 2013 in Fredenbeck.

FREDENBECK. „Wie nennt man die Ohren der Hasen?“, fragte Hegeringleiter Henrik Schomaker in die Runde. Und wie aus einem Mund antworten ihm die Kinder, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern: „Löffel.“
Rund 120 Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Mulsum/Kutenholz und Fredenbeck besuchten am Dienstag den Lehrpfad der heimischen Jägerschaft, den die Weidmänner rund um die Fredenbecker Wassermühle und den Mühlenteich aufgebaut hatten. Für die Mädchen und Jungen gab es in der Natur viel zu entdecken.
Sieben Stationen hatten die Jäger im Wald, auf der grünen Wiese und am Ufer des Mühlenteiches aufgebaut. Hier lernten die jungen Besucher, die am Vor- mittag die Schulbank mit einem Ausflug in die Landschaft tauschten, zum Bei- spiel etwas über Wasserwild, Schalenwild (Rehe, Schweine und Damwild), Greifvögel, große und kleine Raubtiere, den Wald und seine Bäume, das Leben von Bienenvölkern sowie ein kleines Stück der Welt der Landwirtschaft kennen Wissbegierig hätten die Kinder nachgefragt, berichteten die Jäger, die an den Ständen pausenlos Rede und Antwort standen.
Die Kinder sahen zum Beispiel einen Hasen aus allernächster Nähe. Allerdings nicht lebendig, sondern als Präparat. „Sonst würde er ja weghoppeln.“
Ginia traute sich sogar, dem Langohr einmal das weiche Fell zu streicheln. Emma und Stefan ließen Raubvögel über sich „hinwegfliegen“. Oder besser, sie stellten sich unter einen Baum, auf dem verschiedenartige Greifen – ebenfalls ausgestopft – saßen.
Als einer der Jäger ein kleines Wiesel hochhob, meinte ein Mädchen: „Das ist ja nicht größer als eine Katze.“ Da hatte sie sich in der Größe doch wohl ein wenig verschätzt. Denn ein Wiesel ist eben viel, viel kleiner.
Emiliy hat es am besten beim dem Imker gefallen. „Dort haben wir richtige Bienen gesehen“, hobt die Schülerin hervor. Und sie wisse jetzt, dass es in den Völkern eine Königin, viele Arbeiterinnen sowie Drohnen gebe. „Aber am allerallerbesten hat mir der Honig gefallen.“ Denn jedes Kind durfte einen Löffel vom süßen Nektar aus einem Glas probieren. „Der war einfach lecker.“

Förster Heiko Brunkhorst erzählte den Kindern vieles über die Zusammen- hänge von Lebensräumen der Pflanzen und Tiere im Wald. Und im Bereich Landwirtschaft erklärte Ole Christiansen die Unterschiede von Gerste, Weizen und Hafer, und er berichtete, wofür die verschiedenen Sorten verwendet werden. „Aus Weizen wird leckeres Weißbrot.“
Hegeringleiter Schomaker begrüßte die Schülerinnen und Schüler. Jagd- hornbläser spielten verschieden Jagdsignale auf. „Das gefällt uns hier alles sehr gut“, sagte Marika. Nach dem über einstündigen Rundgang durch den Wald und über die Wiesen konnten die Kinder verlorengegangene Kraft schnell wieder mit Joghurt und Getränken auftanken.
Der „Lernort Natur“ ist einmal von dem Kutenholzer Hermann Vollmers erfunden worden. 1991, während des Bundesjägertages in Stade, wurde er vorgestellt. Inzwischen ist diese Lehre über Natur und Wild in ganz Deutschland bekannt und wird von den Jägerschaften genutzt, um Kinder an Fauna und Flora heranzuführen.

Der Bericht und die Fotos von Hans-Lothar Kordländer erschienen im Stader Tageblattes in der Ausgabe vom 26. Juni 2013.
Die Übernahme des vorstehenden Beitrages und der nebenstehenden Fotos ausschließlich auf dieser Seite erfolgt nach freundlicher Genehmigung des Autors und der Redaktion vom 17. Juli  2013. Jede Weiterverarbeitung des Beitrages und der Fotos wurde durch den Autor ausdrücklich untersagt.

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Neues über den Lernort Natur unserer Jägerschaft erfahren Sie hier!

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Lernort Natur


Der "Lernort Natur" wurde im Jahre 1988 von unserem jetzigen Ehrenkreisjägermeister Hermann Vollmers und dem ehemaligen Schulleiter der Grundschule Fredenbeck, Herrn Holstein, ins Leben gerufen.

Seit der Verfilmung 1991 auf dem Bundesjägertag in Stade findet dieses Projekt in ganz Deutschland goßen Anklang.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit den Grund- schulen der Samtgemeinde Fredenbeck ausgerichtet und ist für die Schüler der vierten Klasse bestimmt, die im Unterricht von Ihren Lehrern schon auf das Thema vorbereitet werden.
Der Veranstaltungsort ist in jedem Jahr das Gelände rund um den Mühlenteich Fredenbeck und die malerisch ge- legene Wassermühle.
Auf insgesamt sechs Ständen wird den Kindern Wissen rund um die Themen Wildtiere, Land – und Forstwirtschaft und Pflanzenkunde vermittelt.
Damit die Kinder alles in guter Erinnerung behalten wird besonders auf anschaulich und spannend gestaltete Stände geachtet.
Dieses wird nicht zuletzt durch mitgebrachte Präparate und auch durch „lebendige Exponate“ wie Jagdhunde ver- stärkt.
Als Abschluss des Lernort Natur stärken sich die Kinder ganz traditionell in der alten Wassermühle.
Am Mühlenteich entstehen derweil viele Gespräche zwischen Lehren, Schülern und Jägern.
Es bleibt zu sagen, dass sich diese Veranstaltung in allem Maße auszahlt und allen Beteiligten sehr viel Spaß macht, wenn man sehen kann, mit wie viel  Motivation die Kinder dabei sind und sich freuen einen Tag in der Natur zu ver- bingen. 

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(LA: 310817)

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