BannerKJS_14
1232567728_bc3f08818df8a8ba3c5d2118fd90ef21

Jagd Wild Natur

Jägerschaft Stade

Version 2.1

27. Juni 2009

Hegering Ohrensen

 

Hegeringleiterin:  Birgit Dammann-Tamke   Tel.: O4164-811655

 

Stellv. Hegeringleiter:  Herbert Schmetjen   Tel.: O4149-8432

 

Schießobmann:
 

Hegeringsgröße: 7.285 Hektar


Mitglieder: 146
 

Reviere: Insgesamt 15 Reviere (inkl. Eigenjagden) zugehörend zu den Ort- schaften Apse, Bargstedt, Brest, Deinste, Ohrensen, Reith und Wedel.


Lebensraum für …


Naturräumlich befindet sich das Gebiet des Hegerings Ohrensen auf der Stader Geest im Nordwestdeutschem Tiefland. Eine trockene, sandige Land- schaft, die stark landwirtschaftlich geprägt ist. In den Niederungen der Schwinge und Aue befinden sich ehemals ausgedehnte Hoch- und Nieder- moore. Der Hegering ist gleichermaßen reich an Grünland- wie an Acker- nutzung, nur wenige Wälder durchziehen das Gebiet.

Die Wälder sind gekennzeichnet durch die Nachkriegszeiten mit Übernutzung und anschließender Wiederaufforstung der Flächen mit Nadelbaumarten wie Kiefer, Fichte und Douglasie. Aufgrund der heutigen Waldbaukonzepte finden zunehmend Laubbaumarten wie die Eiche oder Buche wieder einen Platz in den Wäldern.
 

In dieser flachen, manchmal kargen Landschaft ist das Niederwild Zuhause.
Ob Hase, Reh, Fasan, Rebhuhn oder Dachs – sie alle finden hier ideale Lebensbedingungen. Aufmerksame Besucher der Reviere könnten sogar den Eisvogel oder den Uhu sichten.
Aber nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt liegt den Jägern des Hegerings Ohrensen am Herzen. Sie engagieren sich auch im Bereich der Natur- und Umweltbildung, sind Teilnehmer in einem Gemeinschaftsprojekt des Land- kreises, der Polizei und der Straßenmeisterei zur Verhinderung von Wildun- fällen und tauschen ihre Erfahrungen gerne auf einem monatlichen Klönabend aus. Ganz besonders stolz sind die Hegeringmitglieder darauf, dass der der- zeitige Präsident der Landesjägerschaft, Herr  Helmut Dammann-Tamke,  in Ohrensen beheimatet ist.
Ebenfalls in Ohrensen befindet sich der Schießstand der Kreisjägerschaft. Der dazugehörige Schafsstall wird auch gerne für gesellige Runden oder Sitzungen genutzt. 

V37

Birgit Dammann-Tamke

V36

Herbert Schmetjen

Termine

- Jahresterminübersicht 2017  (Stand: 04.04.2017)

Blühflächen gegen Wege umpflügen

Der Bericht und zwei Fotos von Hans-Lothar Kordländer erschienen am 04. September 2015 im Stader Tageblatt.
Übernahme des Berichtes und der Fotos auf unsere Seite mit freundlicher Genehmigung des Verfassers/ des Verlages vom 04.09.2015

Bargstedter Gemeinde, Landwirte und Jäger haben gemeinsam Maßnahmen umgesetzt –
Zwei Hektar als Schutzflächen angelegt

Bargstedt. In einer Gemeinschaftsaktion haben Bargstedter Landwirte, Jäger und Ratsmitglieder Blütenstreifen in der Gemeinde angelegt und damit gleichzeitig das Problem von umgepflügten Wegen in der Feldmark gelöst. Die gesamte Aktion ging „lautlos“ über die Bühne. Am Mittwochabend trafen sich die beteiligten Gruppen, um während einer Tour durch die Landschaft die Ergebnisse zu begutachten.

Die Jägerschaft rund um Wilhelm Holsten brachte die Aktion ins Rollen. Bereits 2012 stellten die Weidmänner einen Antrag und präsentierten ihr Vorhaben dem Gemeinderat.
„Wir sind so vorgegangen, dass bei der Kritik an der landwirtschaftlichen Nutzung der Bauern von Teilstücken der Wege kein Zwist aufkam“, teilte Holsten jetzt mit.
Wohl wissend, dass ein „heißes Eisen“ angepackt wurde. Die Bauern seien mit ins Boot genommen worden und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen gesucht worden.
Der Start habe dann mit der Suche nach einer kostengünstigen Vermessung der öffent- lichen Wege begonnen. „Die Gemeinde Bargstedt stellte das Kartenmaterial zur Ver- fügung“, teilten Bürgermeister Thomas Wiebusch und Bernd Meinke aus dem Harsefelder Rathaus mit.
Im Jahr 2014 konnte das Ergebnis der Überprüfungen und Vermessungen während einer Gemeinderatssitzung vorgestellt werden.
Im Februar 2015 wurde gemeinsam mit allen Beteiligten die Flächenermittlung be- sprochen, Lösungsvorschläge diskutiert und Maßnahmen einheitlich festgelegt.
Die Aussaat von Pflanzenmischungen erfolgte im vergangenen Mai.
In der ausschließlich freiwilligen Maßnahme wurden von den Landwirten letztendlich zwei Hektar Fläche zur Verfügung gestellt. Dabei sei es nach den Worten von Holsten Ziel gewesen, die Blühstreifen nicht unbedingt entlang von viel befahrenen Feldwegen und Straßen anzulegen, sondern kompakte Flächen auch innerhalb der Felder mit einer Saatauswahl zu bestellen, auf der nahezu bis in den Herbst hinein blühende Pflanzen heranwachsen können.
So seien Biotope und Schutzbereiche nicht nur für Insekten sondern auch für Niederwild geschaffen worden. „Bei Blütenstreifen an Straßen besteht die Gefahr, dass das Wild durch vorbeifahrende Fahrzeuge aufgeschreckt wird und über die Fahrbahnen läuft, wo die Tiere leicht zu Verkehrsopfern werden können“, erläutert Holsten. „Insgesamt sind acht Flächen mit einer Gesamtgröße von zwei Hektar mit blühenden Pflanzen angelegt worden.
Die Kosten für das Saatgut hat die Jägerschaft übernommen.
Darüber hinaus seien von Landwirten in Eigeninitiative weitere Grünstreifen in der Barg- stedter Landschaft angelegt worden“, untermauert Bürgermeister Wiebusch.
Die Gemeinde habe für Karten und Vermessungen rund 1000 Euro ausgegeben. „Das ist gut investiertes Geld für die gesamte Dorfgemeinschaft.“
Wiebusch lobt die Gemeinschaftsaktion. „Eines der Ziele dabei war, keinen an den Pranger zu stellen – das ist gelungen.“ „Diese Blühstreifen und Blühflächen verändern auch unser Landschaftsbild,“ so Meinke. Sie würden gerade jetzt, da die Felder vielfach von hohen Maispflanzen geprägt werden, einen besonderen Farbtupfer bilden. „Das ist eine Maßnahme für alle Menschen, die Erholung in der Natur suchen.“ Und den Tieren würde die Aktion viel Schutz bieten.

HR_OHR_Blüh_02.15

Strahlen mit den Sonnenblumen um die Wette: Wilhelm Holsten (links) und Thomas Wiebusch

HR_OHR_Blüh_01.15

Mitglieder des Bargstedter Gemeinderates sowie Jäger und Landwirte inspizierten im September die neu angelegten Grünstreifen und Blühflächen.

April 2015 : Deckung schaffen -  Asper Jäger und Landwirte legen Hegebüsche an
HR_OHR_Rev_ASPE_180415

Aspe - Als Kooperationsleistung zwischen der Gemeinde Kutenholz sowie Jägern und Landwirten aus der Ortschaft Aspe ist in der Gemarkung von Klein Aspe ein neuer Wind- schutzstreifen als Hegebusch entlang des Wirtschaftsweges “Auf dem Hollen/ Farvener Weg” entstanden.
Auf Initiative von Bürgermeister Gerhard Seba wurde die für die Bepflanzung erforderliche Fläche entlang des Weges von der Gemeinde Kutenholz zur Verfügung gestellt.
Die Bepflanzung selbst, bestehend aus etwa 1.500 heim- ischen Heckenpflanzen, wurde zu gleichen Teilen sowohl aus Mitteln der Gemeinde Kutenholz als auch aus Spendengeldern der Asper Jagdpächter finanziert.
Der etwa 550 Meter lange und bis zu 2,50 Meter breite Rand- streifen wurde an zwei Abenden im April 2015 von den Asper Jägern und Landwirten in Eigenleistung fachkundig angelegt. Auch Bürgermeister Seba packte dabei kräftig an.
Nun gilt es, den Wuchs der jungen Pflanzen durch geeignete Pflegemaßnahmen angemessen zu fördern.
Bericht und Foto: Friedhelm Kuhlmann

Mai 2014 - Das Lernort-Natur Info-Mobil der Jägerschaft Stade war zu Gast Im Hegering Ohrensen
HR_OHR_LON_06.14.1
HR_OHR_LON_06.14.3
HR_OHR_LON_06.14.4
HR_OHR_LON_06.14.6
HR_OHR_LON_06.14.8
HR_OHR_LON_06.14.2

Bargstedt, 27. Mai 2014

Die Jäger im Hegering Ohrensen waren vor ein paar Monaten vom Kindergarten Pusteblume in Bargstedt darum gebeten worden, ihnen  doch einmal ein paar Waldtiere zu zeigen.
Nach kurzer Rücksprache mit der Hegeringleiterin war die Antwort klar und ein Termin schnell gefunden. Am 27. Mai 2014 fuhren Udo Bürger und ich mit dem Lernort-Natur-Mobil auf den “Bredenberg” zwischen Bargstedt und Ohrensen. Pünktlich um 09:00 Uhr traf dort die "Truppe" von 48 Kindern mit den Betreuerinnen ein.
Nach einer kurzen Gruppeneinteilung gingen einige der Zwerge mit dem Lupenbecher auf "Jagd", anderer schaute sich in unserer Begleitung das heimische Wild an.
Zwischendurch gab es eine Pause und wer mochte, konnte unter dem Tisch mit meiner kinderlieben Kleinen Münsterländerhündin “Kira” spielen.
Es war für alle Beteiligten ein rundum schöner und lustiger Tag. Die Kinder waren begeistert und selbst die Betreuerinnen konnten noch Einges dazulernen.
Bericht und Fotos: Karsten  Röhl

HR_OHR_LON_06.14.5
HR_OHR_LON_06.14.7
HR_OHR_LON_06.14.9
Archivbeiträge

Wald-Wild-Erlebnispfad in Deinste:

 
Was unterscheidet einen Hirsch von einem Reh? Warum muss der Jäger Füchse jagen? Wie orientieren sich die Tiere im Wald? Oder wie sieht der „Fußabdruck“ des Fasans aus? 
Auf dem Wald-Wild-Erlebnispfad erhalten große und kleine Besucher des Schrankenwaldes in Deinste Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Der Pfad wurde vom Hegering Ohrensen und dem Verein zur Förderung von Naturerlebnissen e.V. ins Leben gerufen. Dank vieler Sponsoren und groß- zügigen Privatspenden gelang es den Organisatoren, einen Lehrpfad der besonderen Art zu konzipieren Bei Anmeldung begleiten die motivierten Jäger des Hegeringes angemeldete Gruppen auf spannenden Pirschgängen entlang der vielen Stationen. An zwei Tagen im Jahr reisen dann alle Viertklässler aus den Grundschulen der Umgebung und Teilnehmer der Stader Lebenshilfe zum Spektakel des „Lernort Natur“ nach Deinste.
2001 wurden die Eheleute Helmut und Birgit Dammann-Tamke  mit dem Preis für Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Jagdschutzver- bandes ausgezeichnet.
Eine aus dem Preisgeld errichtete Stiftung speist heute den Wald-Wild Erlebnispfad mit ihren Erträgen. 

Wald_Wild 2.png

Entdecken, wer im Wald lebt

Zwanzig Jahre Lernort Natur im Hegering Ohrensen


Im Jahr 1991 wurde auf dem damaligen Bundesjägertag in Stade die Initiative „Lernort Natur“ ins Leben gerufen.
Schon im folgenden Jahr richtete der Hegering Ohrensen  in der Jägerschaft Stade mit seinem damaligen Hegeringleiter und heutigem Präsidenten der Landesjägerschaft Niedersachsen Helmut Dammann-Tamke die erste Veran staltung aus.
Damals waren noch etliche  Besprechungen notwendig, um das Konzept in allen Einzelheiten zu besprechen und durchzuspielen. Es wurden Gespräche mit den beiden Grundschulen in Harsefeld und Bargstedt geführt, denn die 4. Klassen dieser beiden Schulen sollte die Zielgruppe sein. Der Bus-Transfer der Schüler musste organisiert werden und die Schulzeiten bzw. Unterrichtszeiten  sollten auch im Soll bleiben. Dazu war es notwendig, die „Unterrichtszeit“ an den einzelnen Stationen festzulegen, damit der Rücktransfer auch zeitlich klappte.

 

Im Mai 1992 war es dann soweit – die erste Lernort-Natur- Veranstaltung des Hegering Ohrensen fand statt. Rund 230 Kinder mit entsprechenden Lehrkräften wurden über den  Pfad mit insgesamt 9 Stationen geführt.
An den unterschiedlichen Stationen wurden den Schülern und auch den Lehrern Zusammenhänge der Natur erläutert und es wurden natürlich auch jagdliche Belange angesprochen. Anhand von etlichen Präparaten hatten alle die Möglichkeit, z.B. den Unterschied zwischen einem Hasen und einem Kaninchen zusehen. Auf vielen Schautafeln wurden die Wildarten mit ihren spezifischen Eigenarten erklärt und kurz vor Ende durften sich die Kinder an einem Jagdhorn versuchen, um diesem Töne zu entlocken. Am Ende der Veranstaltung waren alle Teilnehmer begeistert, und im Nachhinein gab es auch Anrufe der Eltern, die sich für diese gelungene Veranstaltung bedankten.
Kurze Zeit später bekam der Hegering eine Anfrage der Lebenshilfe Stade, ob eine solcher Tag auch für die geistig und körperlich behinderten Kinder machbar wäre. Und im Jahr darauf, wie auch in den ganzen Folgejahren wurde die Stader Lebenshilfe mit ca. 130 Kinder und den entsprechenden Betreuern über den Lernort-Natur-Pfad geführt.
Dazu kamen etliche Veranstaltungen mit Kindergartengruppen, Kinderge burtstagen und auch Anfragen von Gruppen, die über die Medien vom Lernort Natur gehört hatten. Diese wurden dann von unseren „Urgestein“ Rudi Großebner geführt, der es hervorragend verstand, alle Teilnehmer in seinen Bann zu ziehen.
Im Laufe der Jahre wurde auch ein Wald-Wild-Erlebnispfad fest eingerichtet. Die Idee dazu wurde anlässlich einer Hochzeit geboren, statt Geschenke wurde der finanzielle Grundstock für diese tolle Einrichtung gelegt.
Viele Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft wurden gefunden und es gab auch Mittel aus der Bingo-Umweltlotterie. Es wurden Schautafeln erstellt, Silhouetten der heimischen Tierwelt stehen in der Nähe der Wege und der Weg ist für jedermann zugänglich und selbsterklärend.
Auch jetzt im Mai 2011 haben wieder ca. 220 Kinder und deren Lehrer, sowie eine Woche später die Kinder und Jugendlichen sowie deren Betreuer der Lebenshilfe Stade den Unterricht in den Wald verlegt, und dabei gelernt, dass das Reh nicht das Kind vom Hirsch ist, und wie das Blatt, die Rinde und die Früchte von Buche und Eiche aussehen.
Wenn man jetzt nach 20 Jahren mal überschlägt, wie viele Teilnehmer am Lernort Natur des Hegering Ohrensen bisher teilgenommen haben, so kommen wir auf eine Teilnehmerzahl von rund 17.000 Kindern und auch Erwachsenen. Vorausgesetzt, dass alle Teilnehmer auch vor Ort geblieben sind, könnte man feststellen, dass die 10-29 jährigen aus Harsefeld und Bargstedt alle auf dem Lernort Natur gewesen sind.
In den nächsten Jahren erwarten wir auch Kinder aus Harsefeld oder Bargstedt, deren Eltern wir schon als Teilnehmer begrüßen durften, und die dann ganz aufgeregt von den Erfahrungen der Eltern berichten.

Helmut Wald_Wild.jpg

Umweltbildung fängt früh an

001

...Rudi in seinem Element

Wild_Wald3.png

Constantin Freiherr Heereman von Zuydtwyck, Helmut Dammann-Tamke

Wilhelm Holsten

Lernort Natur 2011 Welpen alexa 007
Lernort_Natur_Signet
Lernort_Natur_Signet
Lernort Natur 2011 Welpen alexa 006
Lernort_Natur_Signet
Lernort_Natur_Signet

Neues über den Lernort Natur unserer Jägerschaft erfahren Sie hier!

(LA: 040417)

[Home] [Lokales] [Über uns] [Hegeringe] [Altes Land] [Buxtehude] [Horneburg] [Hollenbeck] [Kehdingen Nord] [Kehdingen Süd] [Kutenholz] [Ohrensen] [Oldendorf] [Stade] [Wiegersen] [JungeJäger] [Termine] [Lernort Natur] [Naturschutz] [Hunde] [Schießstand] [Wildunfall] [Wildküche] [Jäger werden] [Wissenswertes] [Jagd & Recht] [Links] [Impressum] [Bläser (2)]