Obmann für Naturschutz: Hermann Knabbe, Tel. + Fax : 04141 84127
Forth Trift 3, 21684 Stade
e-mail : Hermann.Knabbe@t-online.de

Unsere Naturschutzarbeit
Unsere Jägerschaft ist ein nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) anerkannter Verband.

In dieser Eigenschaft erhalten wir Gelegenheit, zu allen unsere Region betreffenden Natur- und Umweltschutzvorhaben, sowie geplanten Baumaßnahmen Stellung zu nehmen.
Beispiele für öffentliche Planungen, für die ein Gutachten unsererseits erwünscht ist, sind Bebauungsplanentwürfe von Städten und Gemeinden, die Elbvertiefung, der Bau von Autobahnen oder Kraft- werken.
Jährlich gehen bei der Jägerschaft des Landkreises Stade bis zu 60 solcher Anfragen ein.
Mehr darüber lesen Sie auf unserer Seite “Öffentliche Projekte”.

Außerdem wird die Jägerschaft zu sogenannten Scoping-Terminen eingeladen, bei denen der Umfang einer noch durchzuführenden Umweltverträglichkeitsuntersuchung abgeschätzt wird.
Die Untersuchung erstreckt sich auf die Schutzgüter Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Atmosphäre, Kultur- und Sachgüter.

Aktiv sind die Jäger in Sachen Naturschutz auch bei der Anlage von Blühstreifen und Hegebüschen. Diese Maßnahmen werden ganz oder teilweise aus Mitteln der Jagdabgabe finanziert.

Informieren Sie sich im Flyer “Blühendes Leben

Antrag auf Zuschuss für die Anlage von Blüh- und Huderstreifen mit Ablaufplan für die Abwicklung und mit der Vereinbarung zwischen dem Landkreis-, der Jägerschaft- und dem Kreisbauernverband Stade.
(Abgabe des Antrags an die Jägerschaft Stade bis spätestens zum 31.03.2018)

Antrag auf Zuschuss von Blühanlagen

Die Förderrichtlinien und der Antrag auf Bezuschussung einer Pflanzaktion können hier heruntergeladen werden.
Der Arbeitskreis Naturschutz in der Landesjägerschaft Niedersachsen hat für das Pflanzensortiment eine Empfehlung erarbeitet.
Bezuschusst werden nur heimische Sträucher und Bäume. (Vergl. nebenstehende Liste!)

Auch der Küstenvogelschutz ist ein gutes Beispiel für die wichtige Rolle der Jagd zur Erhaltung einer artenreichen Fauna. Ohne intensive Bejagung von Beutegreifern und Neozoen wären bei den Bodenbrütern in den Schutzgebieten keine Bruterfolge zu erzielen. Zahlreiche Studien, sowie das Wiesenvogelschutzprojekt in Nordkehdingen zeigen deutlich die Zusammenhänge zwischen Vorkommen und Bruterfolgen von Wiesenvögeln und der Bestandskontrolle ihrer typischen Prädatoren (z. B. Fuchs, Marder, Waschbär, Marderhund, Krähe)..

Öffentliche Projekte

Erlass einer Verordnung über das Naturschutzgebiet „Aueniederung und Nebentäler“
in den Gemeinden Ahlerstedt, Bargstedt sowie dem Flecken Harsefeld, Samtgemeinde Harsefeld und in der Gemeinde Bliedersdorf und dem Flecken Horneburg, Samtgemeinde Horneburg im Land- kreis Stade.
Einsicht der Unterlagen, Karten und Abgabe einer Stellungnahme möglich bis 31.03.2018 beim Naturschutzamt Stade, Am Sande 2, 21682 Stade. Karteneinsicht zusätzlich bei den Samtgemeinden Horneburg und Harsefeld möglich.

 

Die Firma BauBeCon – Sanierungsträger GmbH teilt uns am 18.01.2018 mit:
Durchführung Vorbereitender Untersuchungen nach § 141 Baugesetzbuch (BauGB) für den Bereich “Stade-Altstadt” der Hasestadt Stade.

Im Auftrag der Hansestadt Stade führt die BauBeCon im Rahmen einer Vor- bereitenden Untersuchung für das Gebiet “Stade-Altstadt” eine Befragung der Träger öffentlicher Belange durch. In Anwendung des § 139 BauGB wird die Jägerschaft Stade um Mitteilung gebeten, ob und in welcher Weise ihr Aufgabenbereich durch die Vorbereiten- de Untersuchung bzw. von der Realisierung der angestrebten Maßnahmen be- rührt werden könnte. Dazu ist die Vorlage von Detailunterlagen noch nicht erforderlich.
Um Rückmeldung an die Firma BauBeCon wird bis zum 23.02.2018 gebeten.

 

Das Planungsamt des Landkreises Stade teilt uns am 19.12.2017 mit:
Erste Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms 2013 Landkreis Stade – Sachlicher Teilabschnitt Wind

Durch Rechtsprechung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts wurde der sachliche Teilabschnitt Windenergie des Regionalen Raumordnungs- programms 2013 Landkreises Stade (RROP) für unwirksam erklärt. In seiner Sitzung am 18.12.2017 hat der Kreistag des Landkreises Stade entschieden, den sachlichen Teilabschnitt Windenergie neu aufstellen zu wollen und hat hierzu die Bekanntmachung der allgemeinen Planungsabsichten für die erste Änderung des RROP beschlossen. Mitteilungen zur Bekanntmachung der allgemeinen Planungsabsichten sind bis zum 29.01.2018 an den Landkreis Stade, Planungsamt, Am Sande 2, 21682 Stade, zu richten.