Brauchbarkeitsprüfung 2020

Als Veranstalter von Brauchbarkeitsprüfungen nach den Richtlinien der Landesjägerschaft Niedersachsen blickt die Jägerschaft Stade auch in diesem Jahr trotz allgegenwärtiger, Corona-bedingter Einschränkungen auf ein lebhaftes Ausbildungs- und Prüfungsjahr zurück.
Traditionell führt die Jägerschaft Stade als Veranstalter diese Prüfungen im Ausbildungs- und Prüfungsverbund mit dem Jagdgebrauchshundverein Stade durch.

Anlässlich der Herbstzuchtprüfungen des JGV Stade und der damit einhergehenden Überprüfungen der Zusatzfächer zur bestandenen HZP konnte Dr. Martin Wenzel, Vorsitzender der Jägerschaft Stade, insgesamt 17 Gespannen und anlässlich der an drei weiteren Terminen durchgeführten Gesamt-Brauchbarkeitsprüfung weiteren 16 Hundeführern die begehrte Brauchbarkeitsbescheinigung im Auftrag der Landesjägerschaft Niedersachsen überreichen.

Anlässlich der Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde erschienen insgesamt acht Hundeführer. Sie alle konnten dank ihrer intensiven Vorbereitung in den heimischen Revieren und auf den Lehrgängen des Vereins auf der mindestens 1.000 Meter langen Übernachtfährte sicher zum Stück finden.

Die im Dezember 2020 geplante Brauchbarkeitsprüfung für Stöberhunde musste in Folge der erneut verfügten, pandemiebedingten Einschränkungen leider in den Januar 2021 verschoben werden.
Allen Absolventen der Brauchbarkeitsprüfungen gab Dr. Wenzel mit auf den Weg, die Fähigkeiten ihrer in den meisten Fällen noch sehr jungen Hunde nicht zu überschätzen.

Dr. Wenzel betonte, dass es nun darauf an käme, den Hunden in der jagdlichen Praxis jede Möglichkeit der Einarbeitung und Bewährung einzuräumen und ihre auf diese Weise im Jagdgebrauch gefestigten Fähigkeiten nicht in der jagdarmen Zeit zu vernachlässigen. Wer hier Defizite erkenne, sei auch als Führer von bereits erfolgreich geprüften Hunden auf den Lehrgängen des JGV Stade gut aufgehoben.
Dr. Wenzel dankte dem Vorsitzenden wie auch den Ausbildern des JGV Stade für die Durchführung ihrer beliebten Lehrgänge wie auch für ihr hohes, persönliches Engagement. Zugleich sprach er den Verbandsrichtern, die wieder einmal die Prüfungen sowohl fachlich als auch mit dem erforderlichen Fingerspitzengefühl in beispielgebender Weise unterstützt haben, seine Anerkennung aus.
Dr. Wenzel betonte, dass zur erfolgreichen Ausbildung und Prüfung von vielseitigen Jagdgebrauchshunden das Vorhandensein dazu geeigneter, gut besetzter Niederwildreviere, deckungsreicher Wasserflächen und ausgedehnter Waldgebiete unverzichtbar sei.

In diesem Zusammenhang sprach er den vielen Revierinhabern und deren Helfern, die  fortgesetzt engagiert die Anliegen des Jagdgebrauchshundewesens im Landkreis Stade fördern und unterstützen, wie auch dem Leiter und den Revierbeamten des Niedersächsischen Forstamtes Harsefeld, seinen besonderen Dank aus.