Hubertusmesse in der Kirche zu Ahlerstedt am 3. November 2019

Zu Ehren des Markgrafen Hubertus, dem späteren Bischof von Lüttich, der an einem 3. November nach zügelloser Jagd durch das Erscheinen eines Hirsches mit Kruzifix im Geweih daran gemahnt wurde, dass die Achtung vor der Schöpfung auch bei der Jagd das höchste Prinzip darstellen muss, wird dieser Tag als Hubertustag in vielen Kirchen und Gemeinden mit Hubertusmessen gefeiert.

So auch in Ahlerstedt – die Kirche war schon früh bis auf den letzten Sitzplatz belegt. Schon beim Betreten der Kirche konnte jeder merken, dass es sich an diesem Tag um einen ganz besonderen Gottesdienst handelt. Die Gänge waren dick mit Laub bedeckt, die Bänke und der Altar stimmungsvoll mit Tannen und Tannengrün geschmückt und die Trophäe eines kapitalen Hirsches war aufgestellt.

Die Hollenbecker Bläsergruppe hat schon eine Stunde vor Messebeginn Jagdsignale und Märsche vor der Kirche für die Gäste vorgetragen. Wer einmal das Jagdhorn angesetzt hat, weiß wie viel Kraft und Ansatz das kostet.

Nach dem Glockengeläut wird das Licht in der Kirche gedimmt und die Hollenbecker Bläser blasen von der Empore das Signal ‚Begrüßung‘, im Anschluss daran beginnt der Organist mit den ‚Introitus‘, bei den Orgelklängen ziehen Pastor Beneke, die Parforcehornbläser Diana Plön und die Elbhörner Stade in die Kirche ein. Das raschelnde Laub, die duftenden Tannen, Kerzenlicht und die gespannten Kirchengäste schaffen eine kaum zu beschreibende Atmosphäre.

Es folgt ein Gottesdienst mit Grußworten, gemeinsam gesprochenen Gebeten und gemeinsam gesungenen Liedern im Wechsel mit den Klängen der Parforcehornbläser. Eine junge Frau aus Bayern sagt ‚leider habe ich von dem Gottesdienst nicht ein Wort verstanden, aber es war trotzdem wunderschön hier‘ – der Gottesdienst war ‚op platt‘, aber es ist nicht allen so ergangen.

Im Anschluss an die Hubertusmesse haben die Bläsergruppen noch einige Stücke vorgetragen und es fand ein reger Austausch bei köstlicher Wildsuppe und Getränken im Gemeindehaus statt.

Auf diesem Wege möchte ich noch ein herzliches Dankeschön an den Hegering Hollenbeck und die Hollenbecker Bläsergruppe senden, die diese Hubertusmesse organisiert haben. Danke an Diana Plön (mit denen die Elbhörner Stade schon eine lange Freundschaft verbindet) und die Elbhörner. Nicht zu vergessen auch ein Dank an Pastor Beneke, Organist Thankmar Corleis und alle, die im Hintergrund die Fäden gezogen haben, ohne die diese Hubertusmesse nicht stattgefunden hätte.

Dat hett uns Spooß mockt und wüür richdig schöön!

Kersten Augustin Bläserobfrau der Jägerschaft Stade