Dunkelheit, Herbst und Wildunfall

Morgens und abends ist man meistens jetzt im Dunkeln unterwegs zur oder von der Arbeit. Durch die Zeitumstellung am 31.10. wird es noch früher dunkel und das Risiko auf Wildunfälle steigt an. Von der Zeitumstellung völlig unberührt ist das Wild schon lange aktiv, was ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer an den reflektierenden Augen am Straßenrand bemerken kann. Ein Reh überquert die Straße, wird geblendet, bleibt stehen und läuft auch durch ein Hupkonzert nicht weiter. Häufig sind Rehe um diese Zeit nicht allein unterwegs, wenn also eines gerade die Straße überquert hat, kann mit nahezu 100%iger Sicherheit eines oder sogar noch mehrere folgen.

Wer auf Landstraßen mit Tempo 80 statt 100 fährt, verkürzt den Bremsweg um 35 Meter und erhöht die Chance, einen Aufprall zu vermeiden.
Sollte es dennoch zu einem Wildunfall kommen, ist nach dem Schreck darüber unbedingt Ruhe zu bewahren und vor allem die Unfallstelle abzusichern. Auch müssen Polizei und, wenn bekannt, der zuständige Jäger oder die Jägerin benachrichtigt werden.

Selbst wenn am Fahrzeug kein sichtbarer Schaden entstanden und das Tier geflohen ist, bittet die Jägerschaft Stade darum, in jedem Fall die Polizei zu benachrichtigen und den Ort genau zu beschreiben, wo es zum Unfall kam. Idealerweise auch mit einem Zettel, Band o.ä. der Ort markieren, denn ein Jäger kann mit seinem speziell ausgebildeten Hund das flüchtige Tier finden und von seinen Qualen erlösen.

Deshalb die eindringliche Bitte: nicht einfach weiterfahren, anhalten, Stelle markieren, Polizei anrufen. https://jaegerschaft-stade.de/jaegerschaft-stade/wildunfall/

Beitragsbild
Quelle: DJV/Börner