Unter diesem Motte gehen die Gräpeler Jäger seit annähernd 20
Jahren mit Kindern ihren Eltern und Großeltern in den Wald.
Am Heiligabend trafen sich um 10:00 Uhr auch in diesem Jahr 80
Gräpeler und Besucher anderer Orte an der Schützenhalle, um den
Winterspaziergang zu starten. Ausgerüstet mit Kastanien , Eicheln
und Mais ging es an der Oste entlang. Mit großem Einsatz wurden
die Wildtiere mit den Futtergaben bedacht und die große Karavane
bewegte sich in Richtung Heide.
Dort angekommen weisen seit Jahren Schwedenfeuer den Weg
zum Sammelplatz, an dem schon das Lagerfeuer brannte.
Mit Stockbrotteig ausgerüstet wird alleine oder mit Unterstützung
der Eltern der Teig gegart. Auch wärmender Apfelpunsch steht zur
Verfügung.
In diesem Jahr fand auch der Weihnachtsmann wieder den Weg
nach Gräpel. Auf einer Kutsche wurde er durch den sonnigen Wald
zur Freude der Kinder an den Sammelplatz gefahren.
Es war eine außerordentlich ruhige und feierliche Stimmung als
der Weihnachtsmann eine Geschichte vorgetragen hat.
Auch einige Jagdhornbläser waren anwesend und ließen die
Hörner erklingen. Bei diesem klaren Wetter weithin hörbar ein
echter Genuss.
Um 12:00 Uhr begaben sich dann alle fröhlich auf den Heimweg.
Jetzt konnte das Weihnachtsfest beginnen und vermutlich freut
sich der eine oder andere auf das nächste Jahr.


