Nach der erfolgreichen Fuchsjagdwoche im letzten Jahr wurde für dieses Jahr der 08. Februar festgelegt.
Das Strecke legen fand dieses Jahr bei dem erfolgreichsten Revier des letzten Jahres in Twielenfleth
statt.
Die Beteiligung der einzelnen Reviere ist dieses Jahr besser gewesen als in den vergangenen Jahren
und hat den ein oder anderen Weidgesellen mehr motiviert, aktiv zu sein. Das Wetter war in diesem
Jahr perfekt. Eine fast durchgängige geschlossene Schneedecke und Dauerfrost von Anfang Januar bis
zum achten Februar. Dementsprechend war das Raubwild auch hungrig und empfänglich für
Leckereien am Luderplatz oder auch leichter bei der Fallenjagd zu überlisten. Außerdem war das
Raubwild nachts auch ohne Technik gut anzusprechen und zu erlegen.
Eine Kombination aus Fallen-, Baujagd, sowie Ansitz am Luderplatz und das Reizen mit verschiedenen
Lockinstrumenten brachte den Erfolg. Zur Strecke kamen 40 Füchse, 15 Marderhunde, 15
Steinmarder,1 Iltis und 5 Nutrias. Insgesamt 76 Kreaturen wurde mit Hörnerklang unserer Bläser die
letzte Ehre erwiesen. In diesem Jahr streckte das Revier Moorende das meiste Raubwild, sage und
schreibe 16 Kreaturen. So konnte stellvertretend Heino Rüsch für Moorende die Holztafel in Empfang
nehmen. Im kommenden Jahr wird dann Moorende das Stecke legen ausrichten.
Beim anschließenden Schüsseltreiben wurden die Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht. Der
Termin für das kommende Jahr wird bei der in Kürze stattfindenden Hegeringversammlung
abgestimmt. Da die Krähenjagd bei uns im Landkreis Stade bis Ende März noch erlaubt ist, wurde
angeregt diese auch zu betreiben und weil sie gerade jetzt so effektiv ist, sollte diese Gelegenheit
genutzt werden. Denn auch die Krähenjagd bietet uns in der sonst jagdfreien Zeit spannende
Stunden. Unser Niederwild und alle Bodenbrüter werden uns dankbar sein.
Weidmannsheil
Peter Silber

