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Jagd Wild Natur

Jägerschaft Stade

Version 2.1

27. Juni 2009

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Kreisjägertag der Jägerschaft Stade am 18. März 2017
Pressestimmen: Nachlese zum nachlesen ...

- Die “Kreiszeitung/ Das Wochenblatt” berichtet in seiner Ausgabe vom 22.03.2017
- Das “Stader Tageblatt” berichtet am 20. März 2017. Zum Beitrag ...

Wahlen des Vorstandes: Dr. Martin Wenzel folgt Peter Heinsohn im Amt des Ersten Vorsitzenden der Jägerschaft Stade nach ...
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Harsefeld, 18. März 2017 - Der Vorstand der Jägerschaft Stade hat einen neuen Vorsitzenden.


Auf Vorschlag des Vorstandes der Jägerschaft Stade wurde Dr. Martin Wenzel von den Teilnehmern der Jahreshauptversammlung anlässlich des 65. Kreisjägertages der Jägerschaft Stade einstimmig und ohne Gegenstimmen/ Enthaltungen zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt.

Der 51-jährige Tierarzt aus Harsefeld wurde frühzeitig jagdlich ge- prägt, ist von Jugend an passionierter Jäger, gegenwärtig Führer eines Vorstehhundes und eines Teckels sowie Pächter des GJB Byhusen.

Dr. Wenzel tritt die Nachfolge von Peter Heinsohn an, der sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für eine weitere Wahlperiode im Amt des ersten Vorsitzenden zur Verfügung stellen konnte.
In seinem Schlusswort dankte Dr. Wenzel den Mitgliedern der Jägerschaft Stade für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. “Ich freue mich auf die anstehenden Aufgaben im Ehrenamt des Vorsitzenden der Jägerschaft Stade und darauf, die vorzügliche Arbeit meines Vorgängers Peter Heinsohn fortzuführen, dem ich auch persönlich noch einmal Alles Gute wünsche”.

Berichte, Standpunkte und Perspektiven
zum 65. Kreisjägertag am 18. März 2017 in Harsefeld/Kreis Stade
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Am 18. März 2017 findet die alljährliche amtliche Hegeschau im Auftrag des Landkreises Stade statt. Wir verbinden dieses Ereignis mit der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Stade e.V. in der Festhalle in Harsefeld. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Hier können Sie unsere Einladung und das Programm aufrufen.
Nachstehend finden Sie alle Jahresberichte, Standpunkte und Per- spektiven zum 65. Kreisjägertag in ihrer kompletten Fassung, da in der Veröffentlichung auf den Seitenseiten der lokalen Presse Kürzungen

leider unvermeidlich sind.
Aus Anlass unseren 65. Kreisjägertag am 18.03.2017 in Harsefeld erschien am 15. März 2017 eine Sonderseite im "Mittwochsjournal" und am 17. März 2017 zwei Sonderseiten im „Stader Tageblatt“.

Die Jägerschaft Stade freut sich über die Fortführung eines anregenden Dialoges über die aktuellen Herausforderungen der Jagd und Hege.
Diese komplette Berichterstattung aller Beiträge im Vorfeld des Kreisjägertages fand in den letzten Jahren eine positive Resonanz, sodass diese auch 2017 fortgeführt wird.
In seinem Grußwort dankt Kreisjägermeister Günther Bube drei Personen für die immer vertrauensvolle, engagierte und harmonische Zusammenarbeit:

  • bei unserem scheidenden Vorsitzenden Peter Heinsohn,
  • bei Gerd Oellrich vom Landkreis Stade und
  • bei Kerstin Hammann, der leider viel zu früh verstorbenen Mitarbeiterin der Unteren Jagdbehörde.

Günther Bube in seinem Grußwort weiter:
„Unser Vorsitzender Peter Heinsohn bat um Verständnis, dass er sich aus gesund- heitlichen Gründen zum Kreisjägertag leider nicht zur Wiederwahl zur Verfügung stellen kann. Wir alle wünschen ihm seine Genesung. Ich spreche im Namen aller Jägerinnen und Jäger im Landkreis, wenn ich Peter Heinsohn unseren Dank und unsere Anerkennung ausspreche für sein achtjähriges Wirken an der Spitze der Kreisjägerschaft Stade: Er hat sich in unserer Region um Jagd, Hege und Natur- schutz in hohem Maße verdient gemacht.“

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Peter Heinsohn, Vorsitzender der Jägerschaft Stade e.V.:
Das Engagement der Jägerschaft setzt Zeichen


Acht Jahre lang habe ich die Funktion des ersten Vorsitzenden der Jäger- schaft Stade ausgeübt.
Jahre, in denen viele fleißige Jäger und Helfer viele tolle Dinge auf die Beine gestellt oder auf den Weg gebracht haben.

Besonders hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang:

  • das Projekt „Lernort Natur“ wurde ausgebaut und konnte einer Vielzahl von Kindern die  Natur und die heimische Tierwelt näherbringen, indem wir mit unserem LN-Mobil ständig und überall im gesamten Landkreis unterwegs waren.
  • Durch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis und den ortsansässigen Land- wirten wurden viele neue Lebensräume für das bedrohte Niederwild wie Hase, Fasan und Rebhuhn geschaffen oder gefährdete Gebiete besser geschützt.
  • Aktionen wie die Blühstreifen an Feldrändern oder die vor Wildunfällen warnenden Reflektoren und roten Holzdreiecke „setzten Zeichen“ an Straßenrändern und waren im gesamten Landkreis sichtbar.
  • Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit und die Nutzung der neuen Medien konnten mehr Menschen erreicht und unsere Arbeit transparenter gemacht werden. Bei vielen Naturliebhabern konnte das Interesse an der Jagd geweckt werden, was die ständig steigenden Zahlen von Jungjägerinnen und Jägern zeigen. mehr…
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Michael Roesberg, Landrat Kreis Stade:
Verlässliche Partner bei Jagd und Hege


Zum 65. Kreisjägertag der Jägerschaft des Landkreises Stade e.V. über- mittle ich gerne die Grüße aus Kreistag und Kreisverwaltung.
Seit dem freiwilligen Zusammenschluss der Jägerinnen und Jägern vor mehr als sechs Jahrzehnten pflegen Jägerschaft und Landkreis eine gute Zusammenarbeit. Dabei kann sich der Landkreis immer auf das pflicht- bewusste Wirken der Jägerinnen und Jägern verlassen.
Das allgemeine ehrenamtliche Engagement, die Arbeit in den Hegeringen,

die Biotoppflege, der Schutz bedrohter Tierarten und die Pflege guter jagdlicher Traditionen zeichnen die Kreisjägerschaft in unserem Landkreis aus. Mit den rund 1.300 aktiven Jägerinnen und Jägern bildet die Kreisjägerschaft ohnehin einen wichtigen Teil unserer Gesellschaft im Landkreis Stade und ich bin als Landrat sehr froh, dass die Mitglieder der Kreisjägerschaft in allen Teilen unserer Gesellschaft ein hohes Ansehen besitzen. mehr...

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Günther Bube, Kreisjägermeister: Keine rosigen Zukunftsper- spektiven mit Wölfen und Nutria im Landkreis


Das Jagdjahr 2016/2017 neigt sich dem Ende zu und die Zukunft- sperspektiven für die Jagd sehen nicht unbedingt rosig aus.
Der Wolf hat wahrscheinlich erste Nutztierrisse in Kehdingen hinterlassen. Sichtungen an verschiedenen Orten im Landkreis zeugen vom Dasein desselben und führen zu kontroversen Diskussionen von Wolfsbefür- wortern und -gegnern.
Wolfssicher eingezäunte Weideflächen und Deiche widersprechen gerade

dem Wunsch von vielen, die für art- und tierschutzgerechte Weidehaltung von Nutztieren sind, ganz abgesehen vom optischen Eindruck.
Ein zweites Problem für die Landwirtschaft scheint der Nutria zu werden, der sich momentan an Wasserläufen entlang verbreitet und extrem schnell vermehrt.
Schäden an Ufern und Nutzpflanzen können nur durch enge Zusammenarbeit von Landwirt- schaft und Jagd vermieden werden.
Beim Hasen und Fasan ist die Bestandsentwicklung rückläufig.
Um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten, dürfen wir auf keinen Fall die Bejagung der Prädatoren vernachlässigen. mehr…

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Helmut Dammann-Tamke,
Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.:

Zu den aktuellen Herausforderungen an die Jägerschaft


Jagdpolitisch beschäftigt uns Jäger gerade aktuell eine anstehende kleine Novellierung des Jagdgesetzes: Im Kern soll es hierbei um die Aufhebung des Verbots von Schallminderern, die Einführung eines Schießübungsnachweises sowie die verpflichtende Einführung von bleifreier Munition gehen. Wir sind zu diesen Punkten grundsätzlich gesprächsbereit, wenn die rechtlichen Ausgestaltungen stimmen, sehen aber auch verfassungsrechtliche Probleme insbesondere bei den Themen

bleifreie Munition und Schießübungsnachweis, da wir hier eine Zuständigkeit des Bundes- gesetzgebers sehen.
Einige Worte zum Wolf – auch dies ein Thema, das uns, das Sie sicherlich auch beschäftigt:
Klar ist, die Rückkehr der Wölfe verläuft nicht konfliktfrei. Neben der rasanten Populations- dynamik mit der sich der Wolf in Niedersachsen ausbreitet, ist es vor allem das Thema Nutz- tierrisse, das die Diskussionen verschärft. mehr…

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Erwin Eichel, Kreisschießobmann
und 2. Vorsitzender der Jägerschaft Stade:

Jagdliches Schießen auf allen Ebenen mit Spitzenergebnissen


Die Kreisjägerschaft Stade war auch wieder sehr erfolgreich.
Wie in den Vorjahren wird die Wettkampfsaison stets mit der Kreis- meisterschaft eröffnet.
Die Bezirksmeisterschaft fand 2016 auf dem Schießstand der Jägerschaft Stade in Ohrensen statt. Hier haben die Jagdschützinnen und Schützen in fast allen Klassen die Sieger gestellt. Die Stader Damen sind hier wohl kaum zu schlagen und gewannen alle Titel.

Die Landesmeisterschaft der A- /S- sowie Alters und Seniorenklasse fand in Liebenau statt.
Hier konnte Dirk Mehrkens mit 343 Punkten von 350 Punkten den Titel Landesmeister  aller Klassen gewinnen. Auch Hinrich Schleßelmann errang 341 Punkte und wurde dritter.
Die Alters-/Seniorenmannschaft konnte mit nur acht Punkte Rückstand zum Ersten den Zeiten Platz gewinnen.
Die B-Schützen und Damen sowie die Junioren haben die Landesmeisterschaft in Garlstorf ausgetragen. Hier waren nur die Damen in der Einzelwertung sowie in der Mannschafts- wertung erfolgreich und holten sich alle Titel.
Carmen Wishusen wurde Landesmeisterin der Damen. mehr…

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Dr. Peter Schneider,
DJV Naturpädagoge und Obmann für Lernort Natur:
Lernort Natur – unsere Wildtiere einmal ganz nah


Kinder können so fantasievoll und wissbegierig sein, dass es eine wahre Freude ist.
Die Initiative Lernort Natur der Jäger bietet vor allem den Kindern die Möglichkeit, unsere heimische Tierwelt in der natürlichen Umgebung zu entdecken.
Anhand von guten Tierpräparaten lernen die Kinder aller Altersgruppen das Aussehen und die Lebensgewohnheiten der im Landkreis Stade wild

lebenden Tiere kennen. Dabei wird spielerisch das Wissen um die Zusammenhänge im Natur- kreislauf vermittelt, und die betreuenden Jäger und Jägerinnen lassen bei aller Vermittlung von Wissen den Spaß an der Bewegung in der freien Natur nicht zu kurz kommen.
Die Lernort Natur Aktionen der Jägerschaft stießen auch im vergangenen Jahr auf außer- ordentlich positive Resonanz.
Insgesamt nahmen ca. 3.200 Kinder und Erwachsene das Angebot der vielfältigen Veran- staltungen an. mehr…

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Gerd Bohmbach, Obmann für das Hundewesen und Vorsitzender des Jagdgebrauchshundverein (JGV) Stade e.V.:
Top-Standard in Ausbildung und Prüfungen von Jagdgebrauchs- hunden


Auf Grundlage des Niedersächsischen Jagdgesetzes (NJagdG) muss jedem Jagdausübungsberechtigten in Niedersachsen ein für seinen Jagd- bezirk brauchbarer, geprüfter Jagdhund zur Verfügung stehen.

Jagdhunde gelten dann als brauchbar, wenn sie eine Prüfung bestanden haben, die mindestens den diesbezüglichen Anforderungen der Landes- jägerschaft Niedersachsen ent- spricht.
Als Veranstalter von Brauchbarkeitsprüfungen (BrP) nach den Richtlinien der Landes- jägerschaft blickt die Jägerschaft Stade und der sie dabei unterstützende Jagdge- brauchshundverein (JGV) Stade auch in diesem Jahr wieder auf ein erfolgreiches Ausbildungs- und Prüfungsjahr zurück. mehr…

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Rosi Meyer, Obfrau für das Jagdhornblasen:
Jäger haben ihr eigenes Handy…


Wie würden wir nur ohne Handy klarkommen? Wir führen damit nicht nur Telefongespräche. Wie haben sich eigentlich die Menschen vor uns verständigt?
Für uns Jäger ist das ganz einfach, denn wir haben schon lange unser eigenes, großartiges Telefon.
Seit der Steinzeit haben sich Menschen mit ausgehöhlten Büffelhörnern

über weite Entfernungen unterhalten.
Die Jagdhörner, auf denen wir heute blasen, gibt es erst seit dem 17. Jahrhundert. Der Klang und die Musik der Jagdhörner ziehen heute viele Menschen in ihren Bann und lassen ihnen Gänsehaut über Rücken und Arme laufen.
Im Kreis Stade sind über 120 Bläserinnen und Bläser aktiv, die sich rege
lmäßig in sieben verschiedenen Bläsergruppen treffen, um gemeinsam zu Üben und Spaß zu haben. mehr…

Neues zum Thema WOLF ...
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Allgemeines
Der Wolf (Canis lupus) ist das größte Raubtier aus der Familie der Hunde (Canidae).
Wölfe leben in der Regel in Familienverbänden, umgangssprachlich Rudel genannt.
Hauptbeute sind in den meisten Regionen mittelgroße bis große Huftiere. Die Art war seit dem späten Pleistozän in mehreren Unterarten in ganz Europa, weiten Teilen Asiens, ein- schließlich der Arabischen Halbinsel,  Japans, und in Nordamerika verbreitet.

Wölfe wurden in Mitteleuropa bereits im 15. Jahrhundert systematisch verfolgt, im 19. Jahrhundert waren sie in nahezu allen Regionen ihres weltweiten Verbreitungsgebiets vor allem durch menschliche Bejagung stark dezimiert und in West- und Mitteleuropa fast sowie in Japan vollständig ausgerottet.
Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf in vielen Ländern unter Schutz, die Bestände erholen sich dort trotz häufiger illegaler Verfolgung.
In etlichen anderen Ländern, unter anderem im Nahen Osten, aber auch in Teilen Europas, besteht für den Wolf kein gesetzlicher Schutz.
In Deutschland wurde im Jahr 2000 erstmals wieder die Geburt von Welpen nachgewiesen, seitdem steigt die Anzahl der Wölfe und Wolfsrudel auch in Deutschland sowie in anderen Teilen Mittel- und Nordeuropas wieder an.
Wölfe zählen zu den bekanntesten Raubtieren; sie haben frühzeitig Eingang in die Mythen und Märchen vieler Völker gefunden. Sie sind zudem die Stammform aller Haushunde und des sekundär wilden Dingos. (Quelle: Wikipedia, Foto: DJV)
Die Landesjägerschaft Niedersachsen informiert:
- Aktuelles aus dem Wolfsmonitoring, Stand: 03.02.2017 (Link)


Überregionale Informationen zum Thema Wolf finden Sie auch unter den Links:

- Deutscher Jagdverband (Link)
- EURONATUR, Steckbrief Wolf (Link)
- NABU - Der Wolf kommt nach Hause (Link)
- Landesjägerschaft Niedersachsen (Link)
- Wildtiermanagemet Niedersachsen (Link)
- Das Wolfsbüro des NLWKN (Link)
- Das Wolfscenter Dörverden (Link)
- Hundearbeit im Wolfsgebiet, ein Faltblatt des DJV/ JGHV, (Link)
Der Landkreis Stade informiert:
- Richtiges Verhalten bei Kontakt mit Wölfen, Erreichbarkeit Wolfsberater (Link)
Berichterstattungen im Fernsehen:
- ZDF-Reportage vom 19.06.2016: Der Wolf vor der Haustür (Link)
- NDR Niedersachsen-Reportagen: Wolfs-Attacken in der Lüneburger Heide (Link)
- ARD-Mediathek : Mensch raus - Wolf rein. Wie viel Naturschutz verträgt unser Land?
  Hart aber fair vom 23.01.2017 (Link)
- Ndr-Niedersachsen-Reportagen: Zwei Wölfe von Auto überfahren...  (Link)
Pressestimmen:

„Gesunde Wölfe sind selten gefährlich“
(HAZ - 13.01.2017, Gabriele Schulte)
Die Rückkehr des Wolfes nach Niedersachsen und die Folgen beschäftigen Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) seit Jahren. Im HAZ-Interview beruhigt er Spaziergänger. Und betont, dass er ansonsten weiter hinzulernen will.

Land Niedersachsen ist für das Wolfsmanagement verantwortlich
JLN äußert Befremden über Schuldzuweisungen in Richtung von Jägern und Nutztierhaltern
(Pressemitteilung LJN vom 13.01.2017) Mehr ...

Geprägt von Dilettantismus”
HAZ-Leser diskutieren über das Wolfsmanagement des Landes Niedersachsen”
Quelle: HAZ - Leserforum - Ausgabe: 18. Januar 2017 - Jetzt lesen ...

”Mittwochsjournal” über “Jägerrekord” im Landkreis Stade

In einer großen Reportage berichtet das „Mittwochsjournal“ in seiner Ausgabe vom 02.3.2016 über den aktuellen Jägerrekord im Landkreis Stade: „So viele Jäger wie nie“, so die Hauptüberschrift auf Titelseite. Trotz des „Jägerrekordes“ heißt es aber auch kritisch in der zweiten Überschrift: „Aber wo sollen sie alle jagen?“
Nach einem ausführlichen Hintergrundgespräch mit Peter Heinsohn berichtet die Autorin des Beitrages Katja Knappe positiv über das steigende Interesse von Jungjägerinnen und Jungjägern am Waidwerk in unserer Region: Die Waidmänner im Landkreis Stade vermelden „Jägerrekord“: 60 Teilnehmer haben sich zur nächsten Jagdschein-Prüfung im Frühjahr 2016 angemeldet – „so viele wie noch nie zuvor“, berichtet Peter Heinsohn im Gespräch mit der Journalistin: „Von solchen Zuwachsraten können andere Verbände und Vereine nur träumen.“ Hinsichtlich der unterschiedlichen Berufsgruppen unter den Jagdschein-Anwärtern sei das „einzige, was uns noch fehlt, ein Pastor“, so Heinsohn gegenüber der Zeitung.
Der zweite Teil des Reports (auf S. 9 des „Mittwochsjournal“) befasst sich mit dem steigenden Frauenanteil in der Stader Jägerschaft (bereits 10 % im Landkreis, so Heinsohn im Gespräch mit der Zeitung) sowie der Problematik der praktischen Jagdmöglichkeiten für die angehenden Jungjäger in den „mit 1.450 Mitgliedern gut bestückten 11 Hegeringen“.
Peter Heinsohn engagiert sich für pragmatische Lösungen dieses Engpasses und „liebäugelt” deshalb mit dem traditionellen Modell des ‚Lehrprinzen‘, also eines erfahrenen Jägers, der ungeübte Jungjäger als Mentor eine Zeit lang begleitet. Auch heute wird das Lehrprinz-Modell in einigen Regionen Deutschland noch oder wieder praktiziert, damit Jungjäger unter Anleitung Erfahrung bekommen.“
Hier geht’s zum Bericht im Mittwochsjournal vom 02. März 2016 ...

Blühendes Leben - Mitmachen lohnt sich!

Der Landkreis Stade vereinbart mit der Jägerschaft und dem Landvolk ein Förder- programm für mehr biologische Vielfalt in der Landschaft.

Stade, 04. Dezember 2012. Blühende Wegränder, singende Lerchen und summende Insekten entlang der Felder: Mehr Raum für die Natur wollen der Landkreis Stade, die Kreisjägerschaft und das Landvolk in der intensiv genutzten Landschaft schaffen.
Landrat Michael Roesberg hat am Dienstag in Stade mit dem Vorsitzenden der Kreisjäger- schaft, Peter Heinsohn, und dem Kreislandwirt Johann Knabbe eine entsprechende Vereinbar- ung unterzeichnet.
Wichtig sei, dass auch die Städte und Gemeinden bei der Aktion Blühendes Leben mitmachen, denn sie verfügen oft genug an ihrem Wegenetz auf weiten Strecken über geeignetes Gelän- de, sagt Landrat Roesberg.
Nachdem der Kreisausschuss jüngst der Aktion zugestimmt hat, stellt der Landkreis Stade ab 2013 jährlich bis zu 35.000 Euro zur Verfügung, damit in der Landschaft „Blühstreifen“ einge- sät oder „Lerchenfenster“ auf Ackerflächen angelegt werden können.
Die Mittel dafür stammen aus der Jagdsteuer, die der Landkreis künftig zweckgebunden wieder an die Jägerschaft zurückgibt.
Die Jagdpächter sind es auch, über die laut Vereinbarung Förderanträge gestellt werden können.
Feldraine und Wegeränder, die mindestens 2,50 Meter, besser ab 6 bis 9 Meter breit sind, sollen jedes Jahr bis Mitte Mai mit Wildblumensaat eingesät werden. Die Blühstreifen sollen sich möglichst über mehrere Jahre zu artenreichen Biotopen entwickeln können.
Pflanzenschutzmittel und Dünger sind nicht erlaubt.
Wir wollen verhindern, dass unsere schöne Landschaft immer eintöniger wird, begründet Roesberg die Initiative. Bedenklich sei auch, dass nach der eindrucksvollen Raps- und Obst- blüte im Frühjahr das Nahrungsangebot für Insekten zum Sommer schlagartig zusammen- breche. Der Landrat: Insekten garantieren ja nicht nur eine ertragreiche Ernte, sondern über- nehmen viele wichtige Funktionen in den Ökosystemen. Ein Sommer ohne blühende Weg- ränder und Brachflächen bedeutet auch eine Landschaft mit weniger Singvögeln.
Der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Peter Heinsohn: Nur konsequentes Handeln wie das Anlegen von Blühstreifen durch Jäger und Landwirte kann dazu beitragen, den Artenrückgang zu stoppen. Es darf nicht so weit kommen, dass unsere Enkelkinder Hummeln, Rebhuhn und Fasan nur noch aus dem Internet kennen.
Kreislandwirt Johann Knabbe, der auf dem eigenem Hof bereits einen 800 Meter langen Blüh- streifen angelegt hat: Unsere Landwirte wollen an geeigneten ungenutzten Standorten den Insekten eine Nahrungsbrücke bauen. Einige Wegränder lassen sich ökologisch aufwerten, selbst wenn das für Berufskollegen mit einiger Arbeit und Einschränkungen verbunden ist. Letztlich entschädigt jede einzelne Blüte für den Mehraufwand.
Städte und Gemeinden haben einen doppelten Vorteil, wenn sie an öffentlichen Wegrändern blühendes Leben entstehen lassen. Der Landkreis Stade als untere Naturschutzbehörde erkennt Blühstreifen als Kompensation für Eingriffe in die Natur an. Die Gemeinde spart so Geld für den Grunderwerb, sollte aber die Wege auf ihre ursprüngliche Breite hin vermessen lassen. Auch Betriebe, die Ausgleichsflächen suchen, können geeignete Flächen für die Aktion Blühendes Leben anbieten.
Der Kreisimkerverband Stade, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Zentralverband der Eigenjagden und Jagdgenossenschaften Niedersachsen und der Niedersächsisch Städte- und Gemeindebund im Landkreis Stade unterstützen die Aktion Blühendes Leben.
Eine Informationsbroschüre mit dem Titel „Blühendes Leben“ ist beim Landkreis Stade erhältlich.
Sie können die Broschüre auch in unserem Download-Center aufrufen.
Ansprechpartnerin beim Landkreis Stade ist Dipl.-Biol. Janette Hagedoorn-Schüch Telefon 04141-12937, E-Mail: naturschutzamt@landkreis-stade.de
Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Stade vom 04.12.2012

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Uwe Seggermann, Michael Roesberg, Peter Heinsohn und Johann Knabbe bei Unterzeichnung des Vertrages. (von links nach rechts) Foto: Schunk

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Biologin Janette Hagedoorn-Schüch, Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Helk, Kreisland- wirt Johann Knabbe und der Stader Jägerschaftsvorsitzende Peter Heinsohn (von links) inspizierten die Blühfläche. Fotos: Kordländer

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Dr. Martin Wenzel
1. Vorsitzender
seit dem
18. März 2017

Anlage Blüh- und Huderstreifen: Anträge bis 30.04.17 vorlegen! Neues Formular im Download-Center verfügbar.
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Downloadcenter
Aktuelles

Achtung Hundhalter:
Leinenzwang vom 01.04. bis 15.07.2017

Während der Setz-, Brut- und Aufzuchtzeiten herrscht Leinenzwang in Niedersachsen.
Was Hundehalter und Jäger wissen sollten ... mehr...

 

Wieder Vogelgrippe in Niedersachsen

Das Niedersächsische Landesamt für Ver- braucherschutz und Lebensmittelüberwachung (LAVES) informiert. Mehr...
Vorsorgemaßnahme: Landkreis Stade ordnet Aufstallpflicht für Hausgeflügel an.

Was muss der Jäger über die Geflügelpest wissen? Der DJV hat es zusammengefasst...

 

Damwildbewirtschaftung im LK Stade.
Eine abgestimmte Empfehlung für die Bewirt- schaftung des Damwildes im Landkreis Stade
finden Sie auf unserer Seite “Hegeringe”.

 

Rückgangsursachen Fasan:

Die Tierärztliche Hochschule Hannover legt über ihre derzeitigen Forschungsergebnisse mit Datum 08. April 2015  einen vorläufigen Zwischenbericht vor.
Mehr erfahren Sie unter ”downloads”

 

Landkreis Stade: Richtiges Verhalten bei Kontakt mit Wölfen.

Die ehrenamtlichen Wolfsberater im LK Stade informieren über das richtige Verhalten bei Kontakten mit dem Wolf.
Notieren Sie sich gleich die Erreichbarkeit der Wolfsberater! Mehr ...

 

Afrikanische Schweinepest.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Wild- und Hausschweine befällt.
Sie endet in der Regel tödlich. Doch schlim- mer sind die Folgen in großen Mastbeständen - damit sich die Schweinepest nicht ausbreitet, werden hier alle Tiere getötet.
Was können Veterinäre, Jäger und Landwirte tun, um einen Ausbruch der Seuche zu ver- hindern?
Der DJV informiert am 17.11.16 in diesem Zusammenhang auf seiner Homepage über eine neue Monitoring-Regelung.
Sehen Sie sich hier auch ein Video der TH unter dem Thema “Die Seuchengefahr - Der Weg des Virus”.
LAVES hat das Informationsblatt für den Jäger zum Thema Schweinepest neu aufgelegt. Sie finden es in unserem Download-Center.

Aktuelle Informationen zur Tierseuchenbe- kämpfung in Niedersachsen können Sie hier nachlesen.

 

Jagdzeiten in Niedersachsen.

Die Landesjägerschaft Niedersachsen stellt Interessierten eine Übersicht der Jagdzeiten in Niedersachsen mit Stand 01.10.2014 im DIN A4-Format oder als handliches Faltblatt zu  Verfügung.

 

Neue Rabenkrähenverordnung.

Der Kreistag hat die Verordnung zur Änder- ung der Schonzeit für Rabenkrähen im Land- kreis Stade novelliert.
Die Neuregelung tritt am 01.04.2013 in Kraft Lesen Sie mehr darüber auf unserer Seite Lokales.

 

Die Streckenentwicklung
im Landkreis Stade, Stand: 18.03.2017,
können Sie hier nachlesen.

 

Akustische Wildretter

Der Maschinenring Stade bietet akustische Wildretter zum Vermeiden des Mäh-Todes an

Den Bestellschein finden Sie hier.

 

Schweißhundführer

Die Liste der von der LJN anerkannten und  bestätigten Schweißhundführer wird hier für Sie immer aktuell bereitgehalten.

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