Jägerschaft Stade stellt Natur Netz Niedersachsen erfolgreiches Rebhuhnschutzprojekt vor

Das Rebhuhn gehört zu den am stärksten bedrohten Arten unserer heimischen Agrarlandschaften.
Um diesem Trend entgegenzuwirken, engagiert sich die Jägerschaft Stade e.V. seit Jahren intensiv
mit dem „Rebhuhnschutzprojekt auf der Stader Geest“. Im Rahmen eines gemeinsamen Ortstermins
präsentierten die Jäger die bisherigen Erfolge und Maßnahmen nun Vertretern des Vereins Natur-
Netz-Niedersachsen. Das Natur-Netz-Niedersachsen ist ein Zusammenschluss von
niedersächsischen Stiftungen im Natur- und Umweltschutz
Die Rebhuhn-Population auf der Stader Geest zeigt nachweislich sehr positive Entwicklungen. Der
Erfolg stützt sich auf eine enge Zusammenarbeit zwischen örtlichen Jägern, Landwirten und dem
Landkreis Stade. Gemeinsam schaffen sie wertvolle Rückzugsorte. Dazu gehört das gezielte Anlegen
strukturreicher Blühstreifen, die den Hühnervögeln früh im Jahr Deckung und den Küken ausreichend
Insekten als Nahrung bieten.
Während des Treffens auf der Stader Geest konnten die Projektverantwortlichen der Jägerschaft
demonstrieren, wie sich die Lebensraumoptimierungen konkret auf die Bestände ausgewirkt haben.
Der Verein Natur-Netz-Niedersachsen, der sich landesweit für den Erhalt von Lebensräumen einsetzt,
zeigte sich beeindruckt vom Engagement vor Ort. „Nur durch gemeinsame Anstrengungen und ein
echtes Miteinander aller Beteiligten können wir den Lebensraumverlust für das Rebhuhn stoppen“,
betonte der Vorsitzende der Jägerschaft im Landkreis Stade e.V.
Das Projekt der Jägerschaft Stade, welches in verschiedenen Hegeringen umgesetzt wird, profitiert
von der engen Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Neben dem großen Engagement der
Landwirte fließen Gelder aus der Jagdabgabe und dem Naturschutzfonds in die Maßnahmen.
Unterstützt wird das Vorhaben zudem vom Chemiekonzern Dow und der Bingo-Umweltstiftung.
Die Jägerschaft Stade wertet die Kooperation und das rege Interesse von Natur-Netz-Niedersachsen
als wichtiges Signal: Der Schutz der heimischen Artenvielfalt bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe, die
auf regionaler Ebene bereits wegweisende Erfolge erzielt.