Zeitumstellung: Achtung Wild!

Jägerschaft Stade warnt vor erhöhter Wildunfallgefahr

Im Frühjahr herrscht Hochbetrieb in Wald und Flur: das erste Grün lockt Pflanzenfresser wie das Rehwild. Nach einer langen Fastenzeit gilt es nun unter anderem die Energievorräte aufzufüllen. Die Folge: Erhöhte Aktivität und mehr Wildunfälle. Die anstehende Zeitumstellung erhöht dieses Risiko zusätzlich, denn der morgendliche Berufsverkehr fällt wieder in die Zeit der Dämmerung. Die Jägerschaft Stade bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Rücksichtnahme.

Wildunfall Crashtest, Quelle ADAC/DJV

„Wildtiere kennen keine Zeitumstellung“, so Peter Hatecke, Vorsitzender der Jägerschaft Stade, „sie folgen ihrem natürlichen Rhythmus und das bedeutet vermehrte Aktivität zur Dämmerungszeit.“ Die Folge: Mensch und Tier haben die gleiche Aktivitätsphase, denn während sich in der Morgendämmerung viele Berufstätige auf den Weg zur Arbeit machen, verlassen die Wildtiere ihre Einstände auf der Suche nach Futter. Das Risiko von gefährlichen Begegnungen, besonders an Wald-und Feldrändern steigt rapide.

„Fuß vom Gas, erhöhte Wachsamkeit und Warnhinweise beachten“, nennt Peter Hatecke die wichtigsten Verhaltensregeln. „Besonders an den Straßen, die zwischen Wiesen, Wäldern und Feldern verlaufen ist es gefährlich, hier hatten wir in der Vergangenheit immer die meisten Wildunfälle. Achten Sie auch auf Hinweisschilder, Wildwarnreflektoren und beobachten Sie aufmerksam die Straßenränder.

Quelle Kapuhs/DJV

„Prävention ist wichtig, sollte es dennoch zu einem Wildunfall kommen, heißt es Unfallstelle sichern und umgehend die Polizei benachrichtigen, diese informiert die zuständige Jägerschaft, damit sich gekümmert werden kann“, so Hatecke weiter.